Forderung der CDU/CSU-Bildungspolitiker: Digitalisierung in Schulen optimieren

Bildung hat in Pandemie-Zeiten Priorität – diese Resolution haben die bildungspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktionen in den Ländern und im Bund auf Initiative des bildungspolitischen Sprechers der CSU-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Gerhard Waschler, beschlossen. Konkret sollen in den Ländern „Digitalpläne Schule“ entwickelt werden, um sämtliche Möglichkeiten von intelligenten E-Learning-Angeboten auszuschöpfen. Zudem soll die deutschlandweite Bildungsmediathek „Mundo“ mit den Lernplattformen der Länder verzahnt werden, damit Lehrkräfte und Schüler in jedem Bundesland vollen Zugriff auf alle vorhandenen Lehrmaterialien erhalten.

Die Bildungspolitiker fordern auch, dass Probleme bei der Abrufung der Milliarden aus dem Förderprogramm DigitalPakt Schule schnell und pragmatisch gelöst werden müssen, um Verzögerungen bei der Beschaffung von digitalen Hilfsmitteln für die Schulen zu vermeiden. Präsenzunterricht hat für die Sprecher Priorität. Der Distanzunterricht soll künftig, sofern krisenbedingt erforderlich, die gleiche Verbindlichkeit wie der Präsenzunterricht haben: mit einer Teilnahmepflicht der Schüler und einer Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte. In Bayern ist dies bereits seit Beginn des laufenden Schuljahres rechtlich klar geregelt.

Dazu Prof. Dr. Gerhard Waschler, der Vorsitzende der Sprechertagung: „Bildung hat in der Corona-Krise Priorität. Und die Digitalisierung bietet in Pandemie-Zeiten riesige Chancen: Mit ihr lassen sich neue Medien und Inhalte erschließen und die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler spürbar verbessern. Dafür braucht es aber die richtige Ausstattung der Schulen und das nötige Know-How der Lehrkräfte. Um den DigitalPakt Schule des Bundes zu ergänzen, bleiben zusätzliche Landesprogramme zur Sofortausstattung erforderlich. In Bayern sind wir hier bereits auf einem sehr guten Weg!“

„Deutschland hat bewiesen, dass es mit seinem Bildungsföderalismus schnell und regional angepasst auf die enormen Herausforderungen einer globalen Pandemie reagieren kann und dass auch die Zusammenarbeit mit der Bundesebene funktioniert. Das wollen wir im Bereich der Digitalisierung in den kommenden Jahren – auch unter normalen Bedingungen – weiter fortsetzen.“

Die Resolution wurde von den Bildungspolitikern der CDU/CSU-Landtagsfraktionen am 13. November 2020 einstimmig verabschiedet.

Resolution Schule in der Pandemie

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